Hallo Ihr Lieben, ich hoffe, das neue Jahr ist gut für Euch gestartet und ich wünsche Euch allen noch ein tolles 2020! Hier ist langsam wieder Alltag und etwas Routine eingekehrt und ich teile endlich das erste neue Rezept mit euch: Süsser Quinoa mit Apfelkompott. Habt ihr Quinoa schon mal süss gegessen? Wir mögen Quinoa sehr, normalerweise aber auch salzig und als Beilage als Abwechslung zu Reis, Kartoffel oder Nudeln. Aber auch süss, gekocht in Kokosmilch, kann ich ihn euch sehr empfehlen. Besonders gut passt er zu Früchtekompotts, Nüssen und Beeren.
Quinoa
Quinoa ist glutenfrei, reich an Eiweiss, Magnesium und Eisen. Er gehört wie Amaranth und Buchweizen zu den Pseudogetreiden und ist daher insbesondere für Menschen mit Glutenunverträglichkeit interessant. Quinoa ist eine gute Quelle von essentiellen Aminosäuren wie Lysin, Tryptophan oder Cystin und liefert mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Es weist einen hohen Gehalt an Mineralstoffen auf.
Mittlerweile gibt es auch Quinoa aus Europa und der Schweiz, zwar noch nicht so weit verbreitet, aber es ist immerhin eine gute Alternative. Auf Bio-Qualität sollte man in jedem Fall achten.

Rezept

Wir mögen Quinoa sehr gerne, da er einen leicht nussigen Geschmack hat. Ich habe beim Rezept komplett auf Zucker oder Süsse verzichtet, da wir (oder vor allem ich) im Januar uns ohne Zucker und Zuckerersatzstoffe ernähren. Wenn ihr es lieber etwas süsser möchtet, könnt ihr gut Ahornsirup oder eine andere Süsse eurer Wahl beifügen. Ich finde die Süsse des Fruchtkompotts völlig ausreichend und auch die Kinder haben es so gern gehabt.


Man merkt dann erstmal wieder, wie süss eigentlich Nüsse oder auch das Nussmus schmecken, probiert es unbedingt mal aus. Das rote Fruchtmus, welches ich verwendet habe, ist ein Cranberry-Apfel Mus - einfach frische Cranberries, Äpfel und etwas Zitrone kochen und dann pürieren. Es wird etwas sauer, aber auch sehr lecker, vor allem in der Kombination mit dem Joghurt, Quinoa und Apfel/Birnenkompott.

Ich hoffe, ich konnte euch Lust machen, den Quinoa auch einmal süss zu probieren. Ich finde es eine tolle Abwechslung zum Frühstück oder auch als Nachmittagssnack. Und falls ihr noch Quinoa übrig habt, dann könnt ihr diesen trotzdem auch herzhaft in einer Bowl oder Salat verwenden, da der süsse Geschmack nicht so stark ist. Ich habe z.B. einen leckeren Salat hier auf dem Blog.
Wenn ihr warme, gemütliche Frühstücke mögt, schaut auch mal bei meinem cremigen Porridge mit Cashewmilch und dem Hirse-Porridge mit Orange vorbei. Und für die Tage, an denen es schnell gehen muss, lässt sich mein Chiapudding-Grundrezept - genau wie dieses Quinoa-Parfait - schon am Vorabend vorbereiten.






