Hallo Ihr Lieben, im heutigen Blogpost geht es um Mehl-Alternativen und 2 leckere Rezepte gibt es auch direkt dazu. Seid ihr auch manchmal überfordert von den vielen Mehl-Sorten, die es mittlerweile zu kaufen gibt? Mir ging das auch so, bis ich mich ein wenig mehr mit dem Thema auseinandergesetzt und auch festgestellt habe, wie vielseitig man diese Sorten einsetzen kann. Ich freue mich daher, euch in Zusammenarbeit mit Migros Bio/Alnatura Schweiz* einige Alternativen vorzustellen, ihre Vorteile aufzuzeigen und natürlich gebe ich euch auch Verwendungstipps und Rezepte an die Hand.
Um welche Mehle geht es heute?
Ich habe mir heute folgende Mehle ausgesucht:

Sojamehl, Kokosmehl, Buchweizenmehl, Kichererbsenmehl und Maismehl. All diese Mehle bekommt ihr in Bio-Qualität von **Alnatura **Schweiz in eurer Migros oder im Alnatura Markt. Bio ist mir nicht nur wegen der Qualität des Produktes wichtig, sondern auch die nachhaltiges Form der Landwirtschaft, die auch auf den Erhalt einer guten Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität Rücksicht nimmt. Die Mehle haben gemeinsam, dass sie glutenfrei sind, d.h. für alle mit Unverträglichkeiten und Allergien auch sehr gut geeignet.
Sojamehl - als Ei-Ersatz
Das Sojamehl wird bei Alnatura aus europäischen Sojabohnen gewonnen, die schonend erhitzt, geschrotet und dann gemahlen werden. Sojamehl ist eine gute Ballast- und Eiweissquelle und kann zu einem gewissen Prozentsatz (ca. 20-30 %) das klassische Mehl in Backwaren ersetzen. Bei mir kommt es aber vor allem als Ei-Ersatz zum Einsatz. Es bindet sehr gut und in Wasser aufgelöst, verwende ich es anstatt Ei in Kuchen. Der Geschmack ist eher neutral.

Buchweizenmehl - der Allrounder für herzhaft und süss
Buchweizenmehl kann am universellsten eingesetzt werden und verhält sich sehr ähnlich zu den klassischen Getreidesorten. Es wird aus dem ganzen, geschälten Buchweizenkorn gewonnen und hat einen leicht nussigen Geschmack. Buchweizen ist ebenfalls glutenfrei und das Mehl ist eine gute Ballaststoffquelle. In Buchweizen sind viele wichtige Mineralien wie Kalium, Magnesium, Kalzium, Fluor und Eisen enthalten, ebenso wie ein grosser Anteil an den Vitaminen der B-Gruppe und Vitamin E. Ich verwende es sehr gerne für herzhafte Pfannkuchen (ein Rezepte findet ihr bereits hier), aber auch für süsses Gebäck, wie Waffeln, Pancakes, Nudeln und Kuchen ist es sehr gut geeignet.

Maismehl - für die kreative Küche
Maismehl gehört in vielen Ländern zum wichtigsten Mehl, denn daraus werden z.B. die klassischen mexikanischen Tortillas und Nachos gemacht. Es ist vielseitig einsetzbar, besonders stärkehaltig und verfügt über einen hohen Anteil an Kohlenhydraten, ungesättigten Fettsäuren und ausserdem reichlich Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Natrium. Zum Brotbacken alleine kann man es zwar nicht verwenden, aber mit Weizen oder Dinkel gemischt lässt es sich gut verwenden und macht Brote und Kuchen lockerer. Es eignet sich ausserdem zum Binden von Saucen und Suppen.
Mehl-Alternativen und 2 leckere Rezepte
Die 3 oben genannten Mehlsorten habe ich dann auch direkt in einem Rezept verwendet, damit ihr gleich eine Idee bekommt, für was ihr sie einsetzen könnt. Es ist eine leckere Pflaumen-Tarte entstanden - mit Buchweizen- und Sojamehl im Teig und dem Maismehl als Stärke für den Pflaumenkompott.





