01Hallo Ihr Lieben, es geht weiter mit den Grundrezepten und heute habe ich gleich 3 Stück für euch: 3 Grundrezepte mit Cashews - Milch, süsse Creme und Sauerrahm. Diese basieren alle auf Cashewkernen. Cashews sind wohl eine der wichtigsten Zutaten in der veganen Küche, denn sie sind wahnsinnig versatil. Ihr könnt damit sowohl süsse als auch herzhafte Saucen, Milch, Dips, Kuchen, Pastasaucen und noch vieles mehr herstellen.
Wir sollten uns die Cashew also erstmal genauer anschauen, denn, auch wenn sie oft als solche bezeichnet wird, ist sie keine Nuss.
Cashewkerne
Cashewkerne gehören aus botanischer Sicht nicht zu den Nüssen: Sie sind Kerne der Cashewbaum-Frucht. Dieser bis zu 15 Meter hohe Baum bildet birnenförmige, verdickte Fruchtstiele aus, die als Cashewäpfel bezeichnet werden, aber nur Scheinfrüchte sind. Denn anders als alle anderen Früchte der Welt tragen sie ihre Samen nicht im Inneren. Stattdessen wachsen am unteren Ende dieser Fruchtstiele die eigentlichen Früchte des Baums, die nierenförmigen Cashewnüsse. Botanisch gesehen gehören diese tatsächlich zum Steinobst. In der hölzernen Schale der Steinfrucht wiederum befindet sich dann der etwa 2-3 cm große Cashewkern.
Cashewkerne enthalten viel hochwertiges pflanzliches Protein. Sie besitzen viele ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und können bei der Regulierung eines zu hohen Cholesterinspiegels helfen. Cashews sind sehr gute Magnesium- und Phosphorlieferanten. Quelle: utopia.de Man sollte aber darauf achten, dass man Bio-Cashews und Fairtrade kauft, denn die Ernte der Kerne ist sehr aufwendig und die Bedingungen für die Arbeiter nicht immer gut.

Die Cashewkerne sind nicht nur sehr lecker, sondern auch sehr gesund. Aber wie bei allem, solltet ihr sie eben auch in Massen geniessen. Bei uns gibt es deshalb auch nicht jede Woche Cashewmilch, sondern ich wechsle gerne ab.
Aber heute möchte ich euch gerne 3 einfache Grundrezepte zeigen, für die ihr die Cashewkerne verwenden könnt. Zum einen eine leckere Cashewmilch, eine süsse Creme, die sich als Frosting für Kuchen (ein Rezept dazu folgt auch ganz bald) oder auch für ein Parfait eignet und einen Sauerrahm, den wir sehr lieben. Dieser eignet sich als Grundlage für Dips, aber auch in Wraps oder in Saucen.

Alle 3 Rezepte sind sehr schnell gemacht - das Einzige, woran ihr vorab denken müsst ist, die Cashewkerne einzuweichen (aber keine Sorge, auch wenn ihr das mal vergesst, gibt es eine Lösung).

Rezept
Hier als jetzt die 3 Grundrezepte mit Cashews - Milch, süsse Creme und Sauerrahm:
Wichtig ist ein guter Mixer, denn es sollten auf keinen Fall noch Stückchen der Cashewkerne zurückbleiben. Mit dem richtigen Mixer wird alles so cremig, man kann kaum noch erahnen, aus was die Cremes eigentlich gemacht sind.

Den Sauerrahm liebe ich sehr, wir verwenden ihn für Wraps, Mexikanisches Essen, aber auch im Salat und als Grundlage für Dips. Ihr könnt ihn ganz nach Wunsch verfeinern, z.B. mit frischen Kräutern, Knoblauch oder Tahini.

Die süsse Creme eignet sich für ein Frosting auf Kuchen oder auch als Komponente eines Desserts, z.B. mit einem fruchtigen Kompott. Ein Dessertrezept mit Cashews findet ihr bereits hier. Ich habe sie diesmal für einen leckeren Orangenkuchen verwendet, das Rezept folgt noch nächste Woche. Anstatt Orangensaft könnt ihr natürlich auch Cashewmilch verwenden, dann wird die Creme neutraler.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen 3 einfachen Rezepten inspirieren, doch auch einmal eure pflanzliche Milch selbst zu machen, hier findet ihr bereits mein Grundrezept für Mandelmilch. Der Sauerrahm ist wirklich mein Liebling, den habe ich fast immer im Kühlschrank und er ist ein 100 % Ersatz für herkömmlichen Sauerrahm (backe damit auch meinen Sonntagszopf).
Welches Grundrezept wünscht ihr euch noch auf dem Blog? Ich freue mich auf Euer Feedback.
Wenn ihr Lust habt, eure Pflanzenmilch öfter selbst zu machen, schaut unbedingt auch bei meinem Basic Rezept für Mandelmilch vorbei. Und die süsse Cashewcreme kommt besonders gut zur Geltung auf einem schnellen Orangenkuchen oder als cremiges Topping auf meinem Rüeblikuchen mit Frischkäse-Frosting.











