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Verena Frei mit Kamera und Pusteblume im Gegenlicht

31. JULI 2017

Meine Fotografiegeschichte und Erfahrung mit der CANON EOS M10

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: english

Aktualisiert am 12. Juli 2026

Hallo meine Lieben. Ich werde ganz oft gefragt wann und wie ich das Fotografieren gelernt habe. Daher möchte ich euch heute ein bisschen darüber berichten, wie ich zum Fotografieren gekommen bin und was für mich in dem Bereich wichtig ist und mich daran so begeistert. Meine ganze Fotografiegeschichte und auch eine Auswahl meiner liebsten »Live For the Story« MOMENTE findet ihr im sisterMAG.

Ich war schon immer fasziniert von schönen Bildern. Als sehr visueller Mensch habe ich immer sehr konkrete bildliche Vorstellungen, sei es eine neue Idee, ein Rezept oder eine geplante Reise. Sobald ich daran denke spielt sich in meinem Kopf eine Serie von Bildern ab. Daher bin ich auch nicht immer ganz einfach, wenn es um die Umsetzung eines Projektes geht weil ich die Bilder schon so konkret in meinem Kopf gesehen habe. Ich kann also dann auch gut und gerne mehrere Stunden auf Pinterest und im Internet verbringen um Ideen zu sammeln oder um schöne Bilder aufzusaugen.

Nachdem mein Mann mir dann vor einigen Jahren meine erste Spiegelreflexkamera geschenkt hat, habe ich mich per Fachbuch, Internetrecherche, aber vor allem durchs Ausprobieren näher mit der Fotografie beschäftigt und festgestellt, was für tolle Momente und Stimmungen man einfangen kann, wenn man die Einstellungen der Kamera etwas besser beherrscht.

Mich reizt vor allem die Momentaufnahme und ein Bild so einzufangen, dass es einen lange immer wieder an das Gesehene, die Person oder auch das Essen zurückerinnert. Ganz nach dem Claim “live for the story”, immer wieder aufs neue spannende Geschichten in Bildern festzuhalten und zu erzählen.

Im Foodbereich sind da natürlich satte Farben und eine gewisse Schärfe wichtig. Toll finde ich auch, wie man mit Licht spielen und dabei ganz interessante Bildkompositionen entstehen lassen kann. Besonders wenn man Kinder fotografiert, ist jedes Bild eine Herausforderung, denn sie stehen selten still. Aber die innigen Momente und die besondere Beziehung unserer Zwillinge in Bildern festhalten zu können, ist für mich immer wieder ein Anreiz. Und ich hoffe, dass Sie später auch von diesen Bildern profitieren und sich damit gerne an ihr einzigartiges Aufwachsen als eineiige Zwillinge erinnern.

Mittlerweile hat ja jeder sein Handy ständig griffbereit und auch wenn die meisten mittlerweile ganz gute Bilder machen, ist das doch kein Vergleich zu einem Bild, das mit einer Kamera entsteht. Ich liebe meine Canon Kamera sehr (ich habe gerade das Upgrade von einer EOS 70D auf eine EOS 5D Mark IV gemacht). In die Handtasche passt sie ja nicht gerade, denn die ist meist auch schon mit Snacks, Spielsachen, Steinen oder anderen Sachen der Girls gut gefüllt und daher nehme ich sie doch nicht immer überall mit hin. Aber auf der anderen Seite schaffen es Handybilder eigentlich nie auf meinen Instagram Feed oder hier auf den Blog. Dafür ist mein Anspruch mittlerweile einfach zu hoch. Daher habe ich mich natürlich sehr gefreut, also mich Canon in Zusammenarbeit mit dem sisterMag gefragt hat, ob ich Ihre neue Systemkamera EOS M10 testen möchte.

Die Kamera ist klein und handlich und die Bedienung sehr intuitiv – vor allem, wenn man schon eine Canon Kamera hat. Erhältlich ist sie in weiss und schwarz, mit Wechselobjektiven (ich habe das 15-45 mm Objektiv getestet). Besonders toll ist das grosse Touch-Display, über das sich die Kamera bedienen lässt und das man ausserdem auch hochklappen kann – super für Selfie-Aufnahmen! Beziehen konnte man sie damals über den Online-Shop von Canon. Inzwischen hat Canon die Produktion der EOS M10 beendet, sie steht offiziell auf der Liste der EOS-Modelle mit eingestellter Produktion, vorgestellt worden war sie im Oktober 2015 (nachzulesen im offiziellen Canon Camera Museum). Canons aktuelle spiegellose Kameras gehören zum 2018 vorgestellten EOS R System, die M10 findet man darum nur noch gebraucht.

Die Kamera hat einen Automatikmodus, d.h. die Kamera übernimmt alle Einstellungen und man muss nur den Auslöser drücken. Oder man kann im Kamera-Modus ganz selbst die Einstellungen, wie Blende oder Aufnahmezeit variieren, um die Aufnahme optimal den Verhältnissen anzupassen. Auch Videoaufnahmen sind natürlich möglich.  Ganz toll fand ich auch die Möglichkeit, die Bilder im Raw. Format machen zu können, da ich meine Bilder meist im Lightroom nachbearbeite.

Wichtig ist nicht nur die Grösse der Kamera, sondern dass sie gute Bilder macht und da hat mich die EOS M10 auf jeden Fall überzeugt. Die 18,0 Megapixel und der schnelle Fokus liefern scharfe Bilder und fangen auch kleine Details gut ein.

Eine meiner Lieblingsfunktionen ist aber die Möglichkeit die Kamera drahtlos mit dem Handy zu verbinden (über die Funktion war ich auch bei meiner Eos 70D und bin ich jetzt bei der Eos 5D Mark IV schon immer sehr happy). So lässt sich die Kamera nicht nur übers Handy fernsteuern, sondern Bilder sind auch schnell übertragen und können so mit Freunden und Sozialen Medien sofort geteilt werden.

Wie ihr seht hat mich die Kamera wirklich begeistert und sie war in den letzen Wochen unser ständiger Begleiter. Nicht nur beim Erkunden unserer Stadt, sondern auch bei Abenteuern am Bodensee, in Mexiko und Frankreich. Und da die Bildersprache doch immer noch am ausdrucksstärksten ist, möchte ich euch einige der Bilder zeigen, die in der Zeit mit der EOS M10 entstanden sind, ein paar unserer “Live for the story” Momente dieses Frühjahres:

Ein Spaziergang in Zürich

Stadtplatz mit blühendem Baum und historischen Häusern bei Gegenlicht

Zwei Mädchen in Jeanskleidern mit Luftballon auf einer sonnigen Promenade

Ein sonniger Tag am Bodensee

Dramatischer Wolkenhimmel über dem See mit glitzerndem Sonnenlicht

Zwei Mädchen stehen barfuß am Seeufer und blicken aufs Wasser

**Tierbegegnungen in Salem **

Störche kreisen über ihren Nestern auf einem Hausdach am blauen Himmel

Berberaffe sitzt nachdenklich auf einem Holzgeländer im Wald

IMG 5581Kind reicht einem Affen die Hand auf einem schattigen Waldweg

Tropische Abenteuer in Tulum/Mexico

Tropischer Strand mit Palmen, Liegestühlen und einer Skulptur am Meer

Zwei Schwestern umarmen sich an einem Holztisch unter Palmen

IMG 5745Palmen am Strand mit Liegestühlen und ruhigem Meer in der Dämmerung
IMG 5757IMG 5755

Zwei Mädchen umarmen sich vor blühenden Sträuchern auf einem Gartenweg

Leguan sonnt sich auf hellen Steinplatten, von oben fotografiert

**Eine wundervolle Hochzeit im Blumendorf Bormes-les-Mimosas in Frankreich **

Le Grand Hotel mit oranger Fassade und Balkonen vor blauem Himmel

Mutter und zwei Mädchen in blau-weißen Kleidern vor BougainvilleaFamilie sitzt lächelnd auf einer Bank im Schatten tropischer Bäume

Schmale mediterrane Gasse mit Bougainvillea und ockerfarbenen Mauern

IMG 6194Frühlingsblumen in Einmachgläsern mit Spitzenband als Tischdeko

Die Canon EOS M10 hat sich, wie ihr seht, in allen Situationen bewährt, sowohl Landschaft-, als auch Portraits- oder Nahaufnahmen von Menschen und Tieren gelingen super und ich bin sehr happy, das ich die Kamera immer griffbereit hatte und so viele schöne Momente festhalten konnte. Und die M10 wird mich auch noch eine Weile begleiten, für viele tolle Sommermomente und ein tolles Event über das ich Euch bald berichten kann.

Ich hoffe, der kleine Einblick in meine Fotografiegeschichte hat euch gefallen, schreibt mir gerne wenn ihr dazu noch Fragen habt oder euch interessiert, wie ich meine Bilder bearbeite. Mehr aus meiner Foto-Welt findet ihr übrigens in meinem Beitrag über einen Tag mit der Fujifilm X100V und beim Familien Food Shooting.

Verena hält ihre Kamera und blickt auf eine Pusteblume in der Sonne

Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Canon und dem sisterMag entstanden.

GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen

  • Als kompakte Zweit- oder Einsteigerkamera hat mich die EOS M10 damals überzeugt: Die 18 Megapixel und der schnelle Fokus liefern scharfe Bilder und fangen auch kleine Details gut ein, das grosse Touch-Display lässt sich für Selfies hochklappen, und dank Automatikmodus gelingen auch Einsteigern schnell gute Aufnahmen. Wichtig zu wissen: Canon hat die Produktion der EOS M10 offiziell beendet, neu wird sie nicht mehr verkauft, und wer sie heute möchte, findet sie nur noch auf dem Gebrauchtmarkt. Ob sich das lohnt, hängt vom Zustand und eurem Anspruch ab. Für unterwegs fand ich sie klasse, mein Hauptwerkzeug blieb aber die grosse Spiegelreflex.

  • Die EOS M10 hat einen 18,0-Megapixel-Sensor, einen schnellen Fokus, ein grosses hochklappbares Touch-Display, einen Automatikmodus und manuelle Einstellungen für Blende und Aufnahmezeit, Videoaufnahme, RAW-Format und eine WLAN-Funktion, mit der sich die Kamera per Handy fernsteuern lässt und Bilder schnell übertragen sind. Ich habe sie mit dem 15-45-mm-Wechselobjektiv getestet, erhältlich war sie in Weiss und Schwarz. Vorgestellt hat Canon die Kamera im Oktober 2015, nachzulesen im offiziellen Canon Camera Museum. Die Bedienung ist sehr intuitiv, gerade wenn man schon eine Canon gewohnt ist.

  • Nein. Canon führt die EOS M10 offiziell in seiner Liste der EOS-Modelle, deren Produktion beendet ist, und auch die übrigen Kameras der EOS-M-Reihe stehen inzwischen auf dieser Liste. Canons aktuelle spiegellose Kameras gehören zum EOS R System, das der Hersteller 2018 mit dem neuen RF-Bajonett vorgestellt hat. Für die M10 heisst das: Neu gibt es sie nicht mehr, nur noch gebraucht. Für meine damaligen Zwecke, schnelle Familien- und Reisebilder zwischendurch, hat sie wunderbar funktioniert und viele unserer schönsten Momente festgehalten.

  • Für alle, die eine kleine, leichte Kamera für Familie, Reisen und Alltag suchen und dabei mehr Bildqualität wollen, als das Handy liefert. Der Automatikmodus übernimmt auf Wunsch alle Einstellungen, man muss nur den Auslöser drücken, und wer mehr möchte, kann Blende und Aufnahmezeit selbst variieren. Gerade als Ergänzung zu einer grossen Spiegelreflex fand ich sie praktisch, weil sie in Situationen dabei war, in denen die grosse Kamera zuhause blieb. Bei mir war sie beim Stadtspaziergang in Zürich, am Bodensee und auf Reisen nach Mexiko und Frankreich ständig im Einsatz.

Eure Verena

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