Hallo Ihr Lieben, die letzten 4 Tage unserer Reise haben wir in Ubud verbracht (Hier könnt ihr unseren Bericht zu Jimbaran und hier den zu Canggu lesen). Bei unserem ersten Besuch in Bali vor 7 Jahren waren wir dort nur auf einen Tagesausflug, aber diesmal wollten wir es länger erkunden. Ubud ist neben Canggu auf jeden Fall das Zentrum des “healthy lifestyles” mit Yoga Studios an jeder Ecke und vielen kleinen Cafes mit gesundem Essen.

Unser Hotel: Desa Visesa Ubud 

Das Desa Visesa Ubud liegt etwas oberhalb des Ortes und ist an sich mehr ein kleines Dorf. Das Hotel hat uns wahnsinnig freundlich empfangen, mit einer kleinen Willkommenszeremonie und einem -drink. Wir haben die Möglichkeit bekommen, auf eine 2-Zimmer-Villa mit eigenem Pool upzugraden – und diese auch direkt genutzt! (Disclaimer: Das Hotel hat uns 2 Tage eingeladen, 2 weitere Tage und das Upgrade haben wir aber selbst gezahlt). Ich kann nichts zu den Standard-Suiten sagen, da wir sie uns gar nicht angeschaut haben. Das Upgrade hat sich in unseren Augen absolut gelohnt, denn die Villa war traumhaft: 2 grosse Schlafzimmer, je ein Outdoorbad und das Highlight natürlich der eigene Pool in der Mitte. Alles umgeben von ganz viel tropischen Pflanzen.

Das Hotel ist insgesamt sehr offen gehalten, es gibt eigentlich gar keine Räume, die Lobby und das Restaurant sind nach allen Seiten offen und grenzen an den Hauptpool. Zu unserer Villa wurden wir mit einem Golfkart gefahren und dabei noch das ganze Gelände gezeigt. Es gibt ein grosses Reisfeld in der Mitte der Anlage, einen offenen Kinderclub mit einem kleinen Teich, Spa-Bereich und natürlich die Permaculture – eine eigene Farm mit Tieren, vielen Obstbäumen und endlosen Reisfeldern.

Insgesamt fügt sich alles so harmonisch zusammen, dass man nie das Gefühl bekommt, in einem grossen Hotel zu sein. Die Angestellten sind alle unheimlich freundlich und wir haben uns von Anfang an sehr wohl gefühlt.

Super praktisch fanden wir das angebotene Shuttle nach Ubud. Dieses fährt immer zu vollen Stunde und es ist sowohl ein Drop-Off als auch ein Pick-Up und das hat auch immer bestens funktioniert.

Die Mädels fanden den Kinderclub super und waren 2x für längere Zeit dort. Das Konzept in der Natur ohne TV oder Tablets fand ich sehr gut. Die Kinder können Tiere füttern, Drachen bemalen oder es stehen auch Spiele oder Malsachen zu Verfügung.

Als die Kids im Kinderclub waren, haben wir uns einmal ganz spontan eine 30-minütige Rückenmassage gegönnt und die war einfach nur traumhaft und nicht unsere letzte. Wir haben uns beide direkt noch einmal für eine 90-minütige balinesische Massage am nächsten Tag eingeschrieben und Papa Frei hatte den Tag danach sogar noch mal eine – ich denke das sagt alles, oder? Wir können es wirklich nur Jedem ans Herz legen, die Atmosphäre in den offenen Bambushütten alleine ist schon so entspannend und die Therapeuten wissen, was sie tun. Auf jeden Fall eine der besten Massagen, die ich je hatte.

Wir hatten Frühstücksbuffet im Hotel inbegriffen und es bietet für jeden etwas. Eierspeisen, frische Pancakes, Waffeln, eine Auswahl an asiatischen Gerichten, frische Früchte und Müsli. Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Auswahl im Bereich gesundes Essen, bzw vegane Optionen gewünscht. Einen Tag wurde mir ein Porridge zubereitet, und sonst habe ich viel Früchte oder auch Toast mit Marmelade gegessen.

An einem Mittag hatten wir einen Lunch im Hotel und zwar mitten im Reisfeld, das war toll. Es gab eine Auswahl an traditionellen balinesischen Gerichten, wie z.B. Süsskartoffeln, Mais, einen super leckeren Salat mit grünen Bohnen und Papa Frei hatte noch gegrilltes Poulet.

Die anderen Abende haben wir in Ubud verbracht, was ja dank des Shuttles sehr einfach zu erreichen. Hier also noch einige unserer Empfehlungen.

Restaurants in Ubud: 

Die ersten beiden Tage hatten wir ein bisschen Pech mit dem Wetter und es immer wieder regnete. Da merkt man auch erstmal wieder, wie verwöhnt wir doch sind in der Schweiz mit unserer perfekten Infrastruktur. Die Strassen in Bali verwandelt sich bei starkem Regen nämlich eher in Schlammwege und generell muss man aufpassen, dass man sein Kind nicht in irgendein Loch in der Strasse verliert. Da es aber trotz Regen immer noch schön warm bleibt, ist das nicht so tragisch – also ein Kind verlieren schon, aber nicht der Regen an sich :-).

Wir sind am Abend trotzdem mit dem Shuttle nach Ubud runter gefahren und haben uns auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Entschieden haben wir (oder besser gesagt ICH) uns letztendlich fürs “Earth Cafe” – ein veganes Restaurant mit Laden. Das Essen war okay, aber hat uns nicht umgehauen – vor allem Papa Frei war mit seiner Wahl nicht super happy (er hatte die Saté Spiesse aus Seitan).

Am nächsten Tag im Restaurant “Kafe” waren wir nicht enttäuscht. Das Essen war sehr lecker, es gab eine gute Auswahl an veganen als auch nicht-veganen Gerichten und alle waren happy. Ich wollte aber auch unbedingt das “Sayuri Healing Food Café” ausprobieren und so haben wir entschieden, dort ein Dessert zu essen. Es liegt noch etwas weiter abseits der anderen Restaurants, ist aber trotzdem gut Fuss zu erreichen. Ich habe mich dann auf Empfehlung einer lieben Bloggerkollegin für das Raw Tiramisu entschieden, die Girls hatten ein Glace und Papa Frei nur etwas getrunken. Auch sonst habe ich nur Gutes über das Café gehört, also wer gerne gesunde Bowls isst, der wird dort genau richtig sein.

Gut gefallen hat mir auch das “Watercrest” Café/Restaurant. Wir waren dort zu einem kurzen Stopp nach dem Affenwald. Ich habe zwar nur ein Avocadobrot gegessen, das war gut und auch das übrige Essen sah sehr ansprechend aus.

Ausflüge: 

Aufgrund des schlechten Wetters zu Beginn haben wir zunächst keine Ausflüge gemacht und einfach das schöne Resort genossen. Einen Tag haben wir uns doch entschieden in den Affenwald (Monkey Forrest) in Ubud zu gehen, da wir dachten, dass es den Mädels gefallen würde. Die geistern war zunächst gross, als die Affen aber etwas frech und aufdringlich wurden, hatten sie Respekt. Es ist zwar schön, die Affen aus der Nähe sehen zu können, aber man muss wissen, das man keine Tüten oder ähnliches mitnehmen sollte und seine Sachen gut festhalten muss.

Auf den Besuch der Reisterrassen haben wir verzichtet, weil wir bei unsrem letzten Bali Besuch schon dort waren und wir ja auch die tollen Reisfelder direkt am Hotel hatten.

Mein Highlight war noch ein Besuch bei Gaya Ceramics – eine lokale Keramikmanufaktur, über die ich im Vorfeld schon viel gehört hatte. Und wie der Zufall so wollte, war gerade zu der Zeit, in der wir da waren, ein Lagerverkauf und ich habe richtig zugeschlagen.

Insgesamt hat uns die Zeit in Ubud und vor allem im Desa Visesa sehr gut gefallen und wir können das Hotel auf jeden Fall weiterempfehlen. Nach 4 Nächten war unsere Zeit dort und auf Bali dann leider vorbei. Wir hatten vom Hotel aus ein Shuttle zum Flughafen gebucht. Nach kurzem Stopp, bei Gaya Ceramics, um meine Einkäufe abzuholen, haben wir nach ca. 2 Stunden unterwegs gewesen zum Flughafen und am Abend via Doha nach Hause geflogen in die Schweiz.

Ich hoffe, wir konnten euch mit unserem Bericht ein bisschen Lust machen auf Bali – wir waren sicher nicht das letzte Mal dort.

Eure Verena

 

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