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Sonnenuntergang am Strand von Jimbaran auf Bali mit Palmen

8. NOVEMBER 2017

Bali Reiseguide - Teil 1 Jimbaran

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: english

Aktualisiert am 8. Juli 2026

Hallo Ihr Lieben, ich hoffe es hatten alle schöne Herbstferien. Wir haben unsere auf Bali verbracht und möchten euch jetzt hier ein bisschen berichten, an welchen Orten wir waren und auch einige Restaurant-Tipps mit euch teilen. Es war nicht unsere erste Reise nach Bali, aber die Erste mit Kids. Während wir 2010 noch als Paar dort waren und der Schwerpunkt vor allem auf dem Tauchen lag, wollten wir diesmal vor allem eine entspannte Zeit als Familie geniessen. Wir haben uns entschieden, die 14 Tage an 3 verschiedenen Orten zu verbringen. Jeder von uns hatte andere Erwartungen/Bedürfnisse an die Reise und so konnten wir es Allen recht machen.

Angereist sind wir mit der Qatar Airways über Doha, was sehr unkompliziert war und ich jedem empfehlen kann. Die zweite Variante über Singapur wäre jetzt in unserem Fall wesentlich teurer gewesen. Die Crew war super nett, sehr kinderfreundlich und so verging die Zeit doch recht schnell. In Doha hatten wir nur einen kurzen Aufenthalt und mussten direkt weiter zum Gate, daher kann ich nicht viel über den Flughafen sagen - er ist aber sehr modern und sauber und bietet einiges an Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten.

Kurz zur Orientierung: Der internationale Flughafen Ngurah Rai liegt nur rund 13 Kilometer südlich von Denpasar und damit direkt am Rand der Halbinsel Bukit, zu der auch Jimbaran gehört. Bis zu unserem Hotel, dem InterContinental Bali Resort in der Jimbaran Bay, waren es von dort laut Hotel nur etwa 15 Minuten Fahrt – perfekt nach so einem langen Flug. Die beste Reisezeit für Bali ist übrigens die Trockenzeit von etwa Mai bis September, wenn die Luftfeuchtigkeit niedriger und Regen im Flachland unwahrscheinlich ist.

Angekommen in Bali war unser erster Stopp: JIMBARAN. Wir haben uns für diesen Ort entschieden, da er recht nah am Flughafen liegt und wir nach dem Flug die ersten Tage etwas entspannen wollten ohne weite Wege zurück legen zu müssen.

Unser Hotel: Intercontinental Bali Resort

Gewohnt haben wir im Intercontinental Bali Resort, ein etwas grösseres Hotel direkt am Meer, vom Flughafen aus in ca. 15-20 Minuten zu erreichen. Wir hatten eine Duplex Suite gemietet und die war super für uns vier. Im unteren Bereich waren die Betten für die Kids hergerichtet und der obere Bereich war uns Eltern vorbehalten. Die Zimmer sind zwar schon etwas älter (ein Teil des Hotels wird gerade renoviert, was aber kaum merklich war), aber das hat uns nicht gestört.

Poolanlage des InterContinental Bali Resort in Jimbaran am Meer

Wir fanden das Resort an sich wirklich sehr schön, sehr gepflegt, aber nicht zu manikürt. Ich finde es immer schade, wenn versucht wird die Natur zu fest zu zügeln nur damit alles perfekt ist. Es gibt 2 grössere Pools und noch einige kleinere Becken, was die Mädels super fanden und dort auch einige Spielmöglichkeiten gefunden haben. Generell spielt sich unser Tag in den Ferien ja rund um den Pool ab. Unsere Kids können ohne Probleme 5-8 Stunden im Wasser verbringen und für uns Eltern ist das auch Erholung pur.

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Das Hotel hat einen schönen Strand, generell kann man auf Bali aber keine weissen Sandstrände erwarten, also nicht enttäuscht sein. Besonders toll ist der Sonnenuntergang, dafür ist die Jimbaran Gegend bekannt und viele kommen abends nur deswegen dort an den Strand.

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Strand von Jimbaran auf Bali bei Sonnenuntergang

Gebucht hatten wir mit Frühstück und das reichhaltige Buffet erfüllt alle Wünsche. Sowohl asiatisches Essen, frische Säfte, frisch zubereitete Eiervarianten, diverse frische Früchte als auch eine Granola-Bar. Sie waren auch in Bezug auf meine vegane Ernährung sehr zuvorkommend und so bekam ich jeden Tag einen Kokosjoghurt, Drachenfruchtsorbet und Avocado. Der Service war wirklich tadellos und auf individuelle Wünsche wurde sehr gerne eingegangen, man muss einfach fragen.

RESTAURANTS in JIMBARAN:

Jimbaran ist über Bali hinaus für sein Seafood bekannt: An den Ständen direkt am Strand wird der frische Fisch traditionell über einem Feuer aus Kokosnussschalen gegrillt – ein Erlebnis, das viele Gäste extra für den Sonnenuntergang an die Bucht zieht.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Preise in und um Jimbaran auf jeden Fall im höheren Bereich liegen. Wir haben den ersten Abend in einem der Hotel-Restaurants gegessen. Im Garden Restaurant gibt es eine gute Auswahl an internationalen und balinesischen Gerichten und sogar Raw Food, welches wirklich lecker war.

Am nächsten Abend wollten wir dann aber ausserhalb des Hotels essen und ein wenig die Gegend erkunden. Wir haben uns aufgrund der guten Bewertungen dann für das Balique entschieden (gerade über die Strasse des Resorts) und wurden auch nicht enttäuscht. Wunderschönes Ambiente, was mir auf jeden Fall sehr wichtig ist und das Essen war auch wirklich lecker.

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Am dritten Abend haben wir ein weiteres Restaurant besucht, welches wir aufgrund Empfehlungen im Internet gefunden haben: OPIA - etwas weiter weg vom Hotel, aber mit einem Taxi sehr günstig zu erreichen. Das Restaurant ist wunderschön gelegen und auch hier fand ich das Ambiente einfach toll. Allerdings war es etwas komisch, dass wir quasi die einzigen Gäste waren. Die unterfordertern Bedienungen haben sich aber noch so gerne als Babysitter angeboten und so konnten wir ein entspanntes Essen geniessen. Die Karte ist auf jeden Fall ausgefallen, das Angebot an veganen oder vegetarischen Gerichten war aber dann doch etwas beschränkt.

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Den letzten Abend haben wir uns für das Teppanyaki Restaurant im Hotel entschieden. An einem Tag der Woche gibt es ein All-You-Can-Eat Special und da wir alle Teppanyaki sehr gerne haben und die Mädels sich immer über die Show freuen, war dies für uns die Wahl am Abschlussabend. Insgesamt war das Essen auch lecker, aber es sassen einfach zu viele Leute an einem Grill, so dass alles sehr lange gedauert hat. Wir würden es also mit Kindern nur bedingt empfehlen, zumal die Show auch nicht so spektakulär war, wie wir das aus den USA kennen.

Unsere 4 Tage in Jimbaran gingen schnell vorbei, aber wir würden das Intercontinental für Familien auf jeden Fall empfehlen. 14 Tage muss man dort verbringen wollen, das wäre mir zu eintönig, aber in der Gegend gibt es sicher noch einiges mehr zu entdecken. Wie aber schon erwähnt sind die Restaurants eher teuer, in Canggu haben wir dann nur noch halb soviel gezahlt fürs Znacht.

Canggu war dann die zweite Station unserer Bali-Reise - mehr dazu könnt Ihr hier lesen.

Unsere Bali-Reise ging natürlich weiter: Über unsere Zeit in Canggu und in Ubud berichten wir in Teil 2 und Teil 3. Und wer nach so viel Inselgefühl Lust auf ein bisschen Südostasien in der eigenen Küche bekommt, findet in unserem Curry mit Kokosmilch, Brokkoli und Bulgur genau das Richtige.

Familie am Strand von Jimbaran auf Bali

GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen

  • Jimbaran liegt an der Südküste von Bali, auf der Halbinsel Bukit, nur wenige Kilometer südlich des Flughafens Denpasar. Von dort sind es mit dem Taxi nur rund 15 bis 20 Minuten bis in den Ort. Jimbaran ist vor allem für seine grosse Bucht mit dem langen Sandstrand und die vielen Seafood-Restaurants direkt am Wasser bekannt. Weil der Ort so nah am Flughafen liegt, ist er ein idealer erster Stopp nach der langen Anreise: Man kann ankommen, entspannen und sich ein, zwei Tage an den neuen Rhythmus gewöhnen, bevor es weiter in Richtung Canggu oder Ubud geht.

  • Für Familien ist Jimbaran ein sehr entspannter Einstieg in eine Bali-Reise. Wir haben im InterContinental Bali Resort gewohnt, das direkt am Strand liegt und mehrere Pools hat, in denen unsere Mädchen stundenlang spielen konnten. Der Ort selbst ist ruhig, die Wege sind kurz und man ist schnell wieder im Hotel, wenn die Kinder müde werden. Weisse Traumstrände darf man auf Bali generell nicht erwarten, dafür sind die Sonnenuntergänge in Jimbaran unvergesslich. Wichtig zu wissen: Die Restaurants in und um Jimbaran sind eher teuer, in Canggu haben wir für das Abendessen nur etwa die Hälfte bezahlt.

  • Jimbaran ist berühmt für seine Sonnenuntergänge und für das Seafood, das abends direkt am Strand serviert wird. Viele Besucher kommen nur für den Abend an die Bucht, um bei Sonnenuntergang mit den Füssen im Sand zu essen. Wir haben in mehreren Restaurants gegessen – im hoteleigenen Garden Restaurant, im Balique gleich gegenüber und im etwas weiter entfernten Opia. Das Ambiente war überall wunderschön, das vegane und vegetarische Angebot allerdings oft etwas begrenzt. Wer wie wir vegan isst, fragt am besten aktiv nach – die Küchen sind meist sehr flexibel und gehen gerne auf Wünsche ein.

  • Der Flughafen Ngurah Rai bei Denpasar ist der einzige internationale Flughafen Balis und liegt direkt am Rand von Jimbaran. Mit dem Taxi ist man in etwa 15 bis 20 Minuten am Hotel – ideal, wenn man nach einem langen Flug einfach nur ankommen und sich ausruhen möchte. Wir sind mit Qatar Airways über Doha geflogen, was mit Kindern sehr unkompliziert war und günstiger als die Variante über Singapur. Vor Ort sind Taxis die einfachste Art, sich fortzubewegen, und im Vergleich zu Europa sehr günstig. Für Ausflüge lohnt es sich, gleich einen Fahrer für den halben oder ganzen Tag zu buchen.

  • Für Jimbaran selbst reichen zwei bis drei Tage gut aus. Wir haben vier Tage dort verbracht und fanden das für den Auftakt perfekt: ankommen, am Pool und Strand entspannen, ein paar schöne Restaurants ausprobieren und den berühmten Sonnenuntergang geniessen. Länger würden wir nicht bleiben, weil das Angebot rund um Jimbaran überschaubar und eher hochpreisig ist. Wir haben unsere 14 Tage auf Bali bewusst auf drei Orte aufgeteilt – Jimbaran, Canggu und Ubud – und konnten so ganz unterschiedliche Seiten der Insel erleben. Diese Mischung würden wir Familien jederzeit wieder empfehlen.

Eure Verena

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