Hallo Ihr Lieben, ich freue mich sehr, euch über unser verlängertes Skiwochenende in Österreich zu berichten, welches wir am ersten Januar-Wochenende verbracht haben. Schon länger wollten wir mit den Mädels Ski fahren gehen, daher sind wir sehr gerne der Einladung der Region Zillertal* gefolgt und haben eine tolle Zeit inkl. Pistenspass, vielen Überraschungen und Premieren erlebt.

ZILLERTAL – das sind die 4 Ferienregionen:  “Fügen-Kaltenbach”, “Zell-Gerlos”, “Mayrhofen-Hippach” und “Tux-Finkenberg”, ausserdem natürlich die Zillertaler Alpen bis hin zum Hintertuxer Gletscher.  Sowohl im Sommer, als auch im Winter, ist die Region vor allem für Familien sehr attraktiv. Wir durften 3 Nächte im Hotel “Neue Post” in Mayrhofen verbringen – einen ausführlichen Bericht dazu findet ihr hier.

ANREISE: Wir sind ganz bequem mit dem Auto über Innsbruck angereist und nach einer kurzen Pause waren wir in knapp 4 Stunden schon in Mayrhofen. Es gibt eine Zugverbindung ab Zürich bis nach Jenbach (man muss einmal umstiegen in Innsbruck), auch diese Zugfahrt dauert nur knapp 4 Stunden. Mit der Zillertalbahn oder einem Shuttle geht es dann in die Unterkunft. Angekommen in Mayrhofen haben wir natürlich erstmal unsere schöne Unterkunft erkundet und sind dann noch ein bisschen durch den Ort spaziert. Es gibt einige schöne Läden, Restaurants und Cafes und so wird es auch abseits der Piste nicht langweilig. Bei schlechtem Wetter bietet das Erlebnisschwimmbad Abwechslung.

Am Sonntag stand nach einem leckeren Frühstück unser erster Skitag an. Der Skibus fuhr genau vor unserem Hotel ab und das im 10 Minuten-Takt – schon mal sehr praktisch. Es gibt verschiedene Routen, je nachdem in welches Skigebiet man möchte. Wir sind zur Penkenbahn gefahren, denn dort hatten die Mädels für 2 Tage einen Skikurs. An der Talstation konnten wir unseren Skipass abholen. Der Zillertaler Superskipass ist ein All-in-one-Ticket für das ganze Zillertal, was ich echt super finde. So kann man nach Lust und Laune jeden Tag ein anderes Skigebiet ausprobieren, ohne dass man extra zahlen muss – so kommt sicher keine Langeweile auf, vor allem nicht bei insgesamt 515 km präparierten Pisten. An der Talstation kann man bei Intersport Bründl die komplette Skiausrüstung mieten. Wenn man schlau ist (so wie wir :-), macht man das aber noch besser erst oben am Berg, denn dann spart man sich weiteres Geschleppe -mit Kindern ganz klar ein Vorteil. Penkenbahn Mayrhofen Die modernen und grossen Gondeln der Penkenbahn bringen einen in knapp 10 Minuten dann auf das Penkenjoch, bzw. zur Bergstation. Wartezeit auch hier: Fehlanzeige – wieder ein grosses Plus, das ist ja nicht unbedingt üblich in den Skigebieten.

Bei Intersport Bründl an der Bergstation konnten wir dann unsere Ausrüstung mieten, alles sehr schnell, fachlich kompetent und unkompliziert. An den Computerterminals gibt man seine Daten ein, dann bekommt man Schuhe und die Skier/Snowboard werden entsprechend angepasst. Sollte man im Laufe des Tages Probleme haben oder doch einen anderen Ski testen wollen, dann kann man das gerne machen. Das Personal war super freundlich und schnell hatten wir alle die passenden Ski (Papa Frei hatte sein eigenes Snowboard mitgebracht).

Ich muss dazu noch sagen, dass es für uns als Familie ja wirklich eine Ski-Premiere war. Die Mädels standen das erste mal überhaupt auf Skiern und auch Papa Frei und ich waren tatsächlich noch nie zusammen auf der Ski-Piste (und ja wir leben in der Schweiz). Umso grösser war bei allen die Vorfreude. Für Lilly und Emily begann dann schon bald der Skikurs in der Skischule Habeler. Wir wurden von Chris, dem Inhaber, super freundlich empfangen und bekamen alle nötigen Infos und die Mädels konnten ihre Skilehrerin Luca kennenlernen- danach ging es auch direkt los. Nach einer kurzen Einführung und Vertrautmachen mit dem Material sind sie gleich an den Übungshang mit Zauberteppich, der direkt hinter der Bergstation liegt.

Wir haben in dieser Zeit die Freiheit genossen und uns auf die Pisten “gestürzt”. Es war ein tolles Gefühl, nach längerer Zeit mal wieder auf Skiern/Snowboard zu stehen und zum Glück hat es auch noch erstaunlich gut geklappt. Es ist eben doch wie Velo-Fahren, das verlernt man auch nicht. Das Skigebiet bietet verschiedenste Pisten von blau bis schwarz und auch hier muss man sagen, dass die Infrastruktur einfach top ist. Warten muss man dank 4er – 6er Sessellifte eigentlich so gut wie gar nicht und obwohl gerade Hauptsaison war, verteilten sich die Leute im Skigebiet sehr gut, so dass es nicht überfüllt war. Nach 2 Stunden haben wir die Kinder wieder abholen können und waren sehr überrascht über den schnellen Fortschritt. Die beiden sind tatsächlich schon alleine den kleinen Hang heruntergefahren – sicher gute Ski-Gene 🙂 und/oder eine tolle Lehrerin und viel Spass hatten sie mit ihr auch.

Die zwei Stunden waren für alle schon anstrengend und haben Hunger gemacht. Wir haben unsere Ausrüstung ins Skidepot bei der Bergstation gebracht – davon waren wir nun wirklich wahnsinnig begeistert. Man hat die Möglichkeit, bei Intersport Bründl ein grosses Schliessfach für mehrere Tage zu mieten, in dem man die komplette Ausrüstung deponieren kann. Kein Geschleppe den Berg runter- das hat auf jeden Fall jemand mit Kindern “erfunden” :-). Dort hatten wir auch unsere Schuhe deponiert und so konnten wir uns umziehen und in unseren Schuhen zum Essen gehen, das ist doch angenehmer als in den Skischuhen.

Auf mehrfache Empfehlung haben wir uns an beiden Tagen für das Geschösswandhaus entschieden, dieses liegt ca. 5-10 Gehminuten hinter dem Kinderreich und ist gut zu Fuss zu erreichen. Besonders toll ist der Blick, freie Aussicht auf die Zillertaler Alpen und den Hausberg Mayrhofens, den Ahorn. Auch das Essen ist sehr lecker, es gibt ein spezielles Kindermenü und auf meine Spezialwünsche mit veganer Küche wurde sehr gerne eingegangen. Man bekommt die Klassiker wie Kaiserschmarrn, Wiener Schnitzel, Germknödel, aber auch leckere Salate und Suppen. Wir können es auf jeden Fall empfehlen.

Das war unser erster Skitag und wir sind dann mit der Penkenbahn wieder ins Tal und haben den schönen Tag im Schwimmbad unseres Hotels “Neue Post” ausklingen lassen, bevor wir mit einem 4-Gang Dinner verwöhnt wurden. Nach so einem spannenden Tag und vor allem der vielen frischen Bergluft habe alle sehr gut geschlafen.

Unser zweiter Tag sah sehr ähnlich aus, die Kinder haben wieder einen Skikurs mit Luca von der Skischule Habeler gehabt und wir haben uns entschieden, noch die andere Seite des Skigebiets zu erkunden. Papa Frei wollte vor allem gerne zum Penken Park. Ein Funpark mit 8 unterschiedlichen Areas und eigenem 4er-Sessellift. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht und bekam meine eigene Show geboten. Auch wenn man selbst nicht über die Schanze springen möchte, so macht es auf jeden Fall viel Spass den Anderen bei Ihren Kunststücken zuzuschauen.

Ganz in der Nähe befindet sich die Schneekarhütte, die mir wärmstens empfohlen wurde. Da sie aber mit Kindern schwer zu erreichen ist, haben wir uns am zweiten Tag noch einmal für ein Essen im Geschösswandhaus entschieden.

Die Kinder haben den zweiten Tag Skikurs, auch dank ihrer tollen Lehrerin, ganz wunderbar gemeistert und haben stolz ihr Können präsentiert – vor allem, dass sie am zweiten Tag schon alleine Schlepplift fahren, fand ich sehr beeindruckend. Natürlich mussten sie uns auch zeigen, wie sie alleine den Berg runterfahren und das mit Kurven!

Wir hatten wahnsinniges Glück und tollsten Sonnenschein, besser hätte unser Skiwochenende im Zillertal nicht enden können. Insgesamt war es ein voller Erfolg und wir waren sehr angenehm überrascht von der tollen Infrastruktur: dem Skibus, dem Leihservice and der Bergstation, dem Skidepot, der Skischule, den Gondeln/Liften ohne Wartezeit und vor allem aber auch von der Herzlichkeit der Leute. Man merkt einfach, dass viele Betriebe, Restaurants und Hotels von Familien geleitet werden, die ihr ganzes Herzblut hineinstecken und das spürt man auch.

Den ausführlichen Bericht über unser Hotel “Neue Post” mit seiner herzlichen Besitzerfamilie Pfister und warum ich sogar hinter die Kulissen der Hotelküche schauen durfte, findet ihr hier. Wir sind sehr froh und dankbar über die tollen Tage, die wir in Mayrhofen und auf dem Penken erleben durften und werden sicher nicht das letzte Mal im Zillertal gewesen sein.

Und weil es so schön war, hier noch ein paar Eindrücke:

Eure Freis

 

*Disclaimer: Wir wurden von der Region Zillertal eingeladen, 3 Tage dort zu verbringen, der Blogpost spiegelt aber unsere eigene Meinung wider. 

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