Unser Bericht über unsere Zeit im Inselparadies Fiji kommt etwas spät, aber wir haben das Nichtstun so genossen, dass wir auch jetzt erst wieder zum schreiben kommen. Nach einer kurzen Nacht im Hotel in Cairns sind wir früh am Morgen zurück nach Brisbane geflogen und von dort aus weiter mit Fiji Air nach Nadi. Die Mädels haben sich erst kurz über das fehlende Fernseh im Flugzeug beschwert, es ist eben ein bisschen anders als bei Singapore oder Swiss, aber der Service war absolut okay und wir wurden mit einem tollen Sonnenuntergang in Nadi begrüsst.

Wir hatten uns für einen privaten Transfer entschieden, da wir am Abend ankamen. Wir wurden dann am Flughafen abgeholt und an den Hafen gebracht, von dort ging unser Boot nach Bounty Island, wo wir eine Woche bleiben würden. Das war auch einer der Hauptgründe warum wir uns für diese Insel entschieden hatten, da sie nicht so weit von der Hauptinsel entfernt ist und man in 20 Minuten dort ist. Das Resort was wir ursprünglich gerne wollten, wäre nur per Flugzeug machbar gewesen und dann ist man mit dem Gepäck sehr limitiert, das hätte leider nicht funktioniert. Ausserdem war es auch vom Preis her okay, bei 10 Wochen reisen haben wir natürlich auch aufs Budget geschaut.

Fiji travel adventure

 

Wir wurden sehr herzlich auf Bounty Island empfangen, mit einem Lied und viel BULA (das hört man seeeeehr viel auf ein Fijis;-) und haben unsere Deluxe Beachfront Bure bezogen, welche wirklich schön war. Gross, sauber, alles ziemlich neu, für die Mädels war schon ein Stockbett aufgestellt und wir hatten eine eigene Hängematte direkt vor der kleinen Terasse. Das beste war allerdings das man direkt am Meer war – nur ein paar Schritte, traumhaft!

Die Insel an sich war wirklich klein, in einer halben Stunde konnte man einmal herumlaufen, aber das war genau das was wir uns vorgestellt hatten. Es war auch nicht luxuriös, aber sehr entspannt und genau das richtige um in den Tag zu träumen. Man kann Kayaks, Surfbretter, Paddel und Schnorchelequipment kostenfrei ausleihen, es hat jeden Tag verschiedene Aktivitäten wie Fische füttern, Schildkröten reinigen, Souvenirs basteln und es gab auch einen kleinen Pool, worüber sich die Mädels natürlich gefreut haben . Eine Sache war leider nicht so ganz wie wir oder eigentlich hauptsächlich ICH mir das vorgestellt habe (Papa Frei und die Mädels hat es nicht so gestört): Das Essen! Auf einer tropischen Insel hatte ich viel frisches und leckeres Obst erwartet, aber leider wurde ich beim Frühstück sehr enttäuscht, es gab am ersten Tag nur wenig schmeckende Wassermelone, dazu Toast, abgepackte Marmelade, rote Bohnen, komische Würstchen und Pulvercafé. Man musste ein Essenspaket kaufen, da es ja nur ein Resort auf der Insel gibt und auch sonst keine Möglichkeit essen zu kaufen. Mittagessen war im Buffetstil und etwas besser, es gab frischen Salat, frisch gebackenes Brot, Gemüse, Fisch und Fleisch. Abendessen war dann meist ein 3-Gang Menü bestehend aus Suppe, Fisch oder Fleisch und ein Dessert. Es war die ganze Woche ziemlich ähnliche Zutaten, einfach ein bisschen variiert. Nach dem ersten Schock und der Einsicht meinerseits das ich wohl eine ganz schön verwöhnte Tante bin hab ich mich damit abgefunden und das beste daraus gemacht, wir waren ja nicht zum Essen auf der Insel.

Unsere Tage haben wir dann hauptsächlich am Strand, am Pool, mit Muschel sammeln, entdecken der lokalen Tierwelt und einfach mit süssem Nichtstun verbracht. Erstaunlich wie schnell so ein Tag trotzdem vorbei geht, wenn man nur in der Hängematte liegt und liest. Wir haben auch mal eine Pause vom ständigen Online sein, vom Fernseh und vom iPad gemacht, das tat uns allen mal sehr gut und wir haben einfach die wunderschöne Natur um uns herum und die Familienzeit genossen! Die Angestellten des Resorts waren ganz vernarrt in die Mädels und haben sich auch mal total gerne um sie gekümmert – ein Kinderclub war also überhaupt nicht nötig ?

Fiji Abenteuer mit Kindern

Wir haben die tollsten Sonnenaufgänge und -Untergänge erlebt, am Morgen konnten wir das sogar von unserm Bett aus – was kann man sich noch schöneres vorstellen! Und man realisiert auch wieder einmal da man gar nicht viel Luxus braucht und dass eine riesige Auswahl an Essen zwar nett ist aber nicht essentiell und so kann man es in Zukunft auch wieder mehr schätzen.

Fiji travel adventure

Die Woche ging unglaublich schnell vorbei und schon bald war es Zeit für uns die Insel zu verlassen um auf die nächste tolle Insel zu fliegen: nach Hawaii ? . Wir wurden wieder sehr herzlich verabschiedet und hatten dann wieder einen privaten Transfer zum Flughafen von Nadi.

Bis nächste Woche aus dem schönen Maui…

Aloha

Die Freis

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