Hallo Ihr Lieben, ich weiss, ich sage das tatsächlich jedes Jahr, aber wie kann es schon wieder Dezember sein?! Jedes Jahr scheint schneller zu vergehen, ein Grund mehr, die schönen Momente zu geniessen und auch mal inne zu halten. Zum Beispiel mit einem leckeren Stück Kuchen, denn dafür bekommt ihr heute das Rezept: Maroni-Marmorkuchen. Ich liebe Marmorkuchen, ich glaube, das war neben Rotweinkuchen der liebste Kuchen meiner Kindheit. Dabei ist es wichtig, das er schön fluffig ist und ich muss zugeben, es hat eine Weile gedauert, bis ich da die richtige Kombination gefunden habe, damit der Kuchen auch ohne Eier eine geschmeidige Textur bekommt.

Mittlerweile bemerkt man da aber kaum mehr einen Unterschied und Jeder, der den Kuchen probiert, meint, dass man nie denken würde, dass dieser ohne Eier auskommt. Ich habe aber diesmal keinen klassischen Marmorkuchen für euch, obwohl ihr das Rezept auch so abwandeln könnt, sondern Maronipüree in den dunkleren Teig gegebenen. Dadurch wird der Kuchen besonders saftig und bekommt ausserdem einen feinen nussigen Geschmack. Probiert das unbedingt aus, es wird so lecker und passt ganz wunderbar in die festliche Jahreszeit.

Maroni-Marmorkuchen

Rezept

Und hier nun das Rezept für den leckeren Maroni-Marmorkuchen:

Maroni Marmorkuchen

Maroni-Marmorkuchen

5 von 2 Bewertungen
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Gericht: Cake, Dessert, Kuchen, Süsses, Sweets
Keyword: Marmorkuchen, Maroni, Schokolade, Vegan, vegan backen
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 40 Minuten
Arbeitszeit: 55 Minuten

Equipment

  • Backofen

Zutaten

  • 350 gr Dinkelmehl hell, alternativ Weizen
  • 30 gr Stärke
  • 150 gr Rohrohrzucker
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • Prise Salz
  • 350 ml pflanzliche Milch z.B. Hafer, Soja
  • 150 ml neutrales Öl z.B. Raps, Sonnenblumen
  • 1 EL Apfelessig
  • 180 gr Maroni-Püree
  • 2 EL Kakao
  • 2 EL pflanzliche Milch z.B. Hafer, Soja
  • 100 gr dunkle Schokolade
  • Haselnüsse zur Dekoration

Anleitungen

  • Den Backofen auf 180° Grad aufheizen
  • Die trockenen Zutaten (Mehl, Stärke, Zucker, Vanille, Backpulver, Natron & Salz) in einer Schüssel mischen
  • Die feuchten Zutaten (350 ml Milch, Öl, Apfelessig) beigeben und alles gut mischen - aber nicht zu viel, damit der Teig luftig bleibt
  • Eine Gugelhupf-Form einfetten und bemehlen, die Hälfte des Teiges einfüllen
  • Zur anderen Hälfte das Maroni-Püree, Kakao und 2 EL Milch geben und gut mischen
  • Auf den hellen Teig geben und mit einer Gabel durchziehen für das typische Marmor-Muster
  • 45-50 Minuten backen - Stäbchentest machen
  • Den Kuchen abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen
  • Die Schokolade schmelzen und über den Kuchen geben, mit Haselnüssen dekorieren

Notizen

  • Wenn ihr einen klassischen Marmorkuchen backen wollt, dann gebt ihr 2/3 des hellen Teiges in die Form
  • Zum Rest gebt ihr 2 EL Kakao und 2 EL pflanzliche Milch
  • Auf den hellen Teig geben und mit einer Gabel durchziehen 
 
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Maroni Marmorkuchen

Der Kuchen wird richtig schön locker und die Kombination aus Vanille und Schokolade macht ihn zu einem absoluten Familienliebling. Ich dekoriere ihn gerne mit geschmolzener Schokolade und Nüssen, aber ihr könnt ihn auch ganz klassisch nur mit Puderzucker bestreuen.

Das Maronipüree könnt ihr selbst machen, bekommt es aber zu dieser Jahreszeit auch in den Supermärkten frisch oder gefroren. Achtet einfach darauf, dass es möglichst Bio-Qualität ist. Der Kuchen eignet sich ganz wunderbar für alle Herbst-/Winter-Geburtstagskinder, aber auch für einen Adventkaffee oder als Dessert zu Weihnachten. Wir könnten ihn einfach jeden Tag essen, so lecker finden wir ihn.

Maroni-Marmorkuchen

Maroni-MarmorkuchenHabt ihr Marmorkuchen auch so gerne? Es ist ja wirklich ein Klassiker und wenn man diesen ganz einfach ohne Ei backen kann und niemand merkt einen Unterschied – umso besser! Probiert die Version mit Maroni unbedingt einmal aus, es ist ein echtes Upgrade für den Kuchen!

Euer Verena

Wenn ihr Pinterest habt, dann findet ihr mich hier und könnt gerne dieses Bild pinnen:

veganer Marmorkuchen

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2 Comments

  1. Antworten

    valeria

    März 4, 2020

    Liebe Verena
    Es sieht bei dir alles so wunderbar aus. Nun habe ich mich an den Gugelhopf gewagt aber die Masse ist ziemlich fest und schon recht gummig, dabei habe ich sie kaum gerührt resp. die trockenen Zutaten konnte ich noch gar nicht schön unter die Feuchten mischen. Bin grad ziemlich frustriert. Hast du mir einen Rat? Deiner sieht auch schön feucht aus, was ich von meinem nicht behaupten kann. 🙁

    • Antworten

      Verena Frei

      März 4, 2020

      Liebe Valeria, also hast du noch nicht gebacken? Falls du das Gefühl hast es ist zu kompakt, dann kannst du etwas mehr Milch beigeben. Die dunkle Masse ist tendenziell schon etwas fester, aber nicht gummig.

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