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Hallo Ihr Lieben, ich hoffe es hatten alle schöne Herbstferien. Wir haben unsere auf Bali verbracht und möchten euch jetzt hier ein bisschen berichten, an welchen Orten wir waren und auch einige Restaurant-Tipps mit euch teilen. Es war nicht unsere erste Reise nach Bali, aber die Erste mit Kids. Während wir 2010 noch als Paar dort waren und der Schwerpunkt vor allem auf dem Tauchen lag, wollten wir diesmal vor allem eine entspannte Zeit als Familie geniessen. Wir haben uns entschieden, die 14 Tage an 3 verschiedenen Orten zu verbringen. Jeder von uns hatte andere Erwartungen/Bedürfnisse an die Reise und so konnten wir es Allen recht machen.

Angereist sind wir mit der Qatar Airways über Doha, was sehr unkompliziert war und ich jedem empfehlen kann. Die zweite Variante über Singapur wäre jetzt in unserem Fall wesentlich teurer gewesen. Die Crew war super nett, sehr kinderfreundlich und so verging die Zeit doch recht schnell. In Doha hatten wir nur einen kurzen Aufenthalt und mussten direkt weiter zum Gate, daher kann ich nicht viel über den Flughafen sagen – er ist aber sehr modern und sauber und bietet einiges an Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten.

Angekommen in Bali war unser erster Stopp: JIMBARAN. Wir haben uns für diesen Ort entschieden, da er recht nah am Flughafen liegt und wir nach dem Flug die ersten Tage etwas entspannen wollten ohne weite Wege zurück legen zu müssen.

Unser Hotel: Intercontinental Bali Resort

Gewohnt haben wir im Intercontinental Bali Resort, ein etwas grösseres Hotel direkt am Meer, vom Flughafen aus in ca. 15-20 Minuten zu erreichen. Wir hatten eine Duplex Suite gemietet und die war super für uns vier. Im unteren Bereich waren die Betten für die Kids hergerichtet und der obere Bereich war uns Eltern vorbehalten. Die Zimmer sind zwar schon etwas älter (ein Teil des Hotels wird gerade renoviert, was aber kaum merklich war), aber das hat uns nicht gestört.

Wir fanden das Resort an sich wirklich sehr schön, sehr gepflegt, aber nicht zu manikürt. Ich finde es immer schade, wenn versucht wird die Natur zu fest zu zügeln nur damit alles perfekt ist. Es gibt 2 grössere Pools und noch einige kleinere Becken, was die Mädels super fanden und dort auch einige Spielmöglichkeiten gefunden haben. Generell spielt sich unser Tag in den Ferien ja rund um den Pool ab. Unsere Kids können ohne Probleme 5-8 Stunden im Wasser verbringen und für uns Eltern ist das auch Erholung pur.

Das Hotel hat einen schönen Strand, generell kann man auf Bali aber keine weissen Sandstrände erwarten, also nicht enttäuscht sein. Besonders toll ist der Sonnenuntergang, dafür ist die Jimbaran Gegend bekannt und viele kommen abends nur deswegen dort an den Strand.

Gebucht hatten wir mit Frühstück und das reichhaltige Buffet erfüllt alle Wünsche. Sowohl asiatisches Essen, frische Säfte, frisch zubereitete Eiervarianten, diverse frische Früchte als auch eine Granola-Bar. Sie waren auch in Bezug auf meine vegane Ernährung sehr zuvorkommend und so bekam ich jeden Tag einen Kokosjoghurt, Drachenfruchtsorbet und Avocado. Der Service war wirklich tadellos und auf individuelle Wünsche wurde sehr gerne eingegangen, man muss einfach fragen.

RESTAURANTS in JIMBARAN:

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Preise in und um Jimbaran auf jeden Fall im höheren Bereich liegen. Wir haben den ersten Abend in einem der Hotel-Restaurants gegessen. Im Garden Restaurant gibt es eine gute Auswahl an internationalen und balinesischen Gerichten und sogar Raw Food, welches wirklich lecker war.

Am nächsten Abend wollten wir dann aber ausserhalb des Hotels essen und ein wenig die Gegend erkunden. Wir haben uns aufgrund der guten Bewertungen dann für das Balique entschieden (gerade über die Strasse des Resorts) und wurden auch nicht enttäuscht. Wunderschönes Ambiente, was mir auf jeden Fall sehr wichtig ist und das Essen war auch wirklich lecker.

Am dritten Abend haben wir ein weiteres Restaurant besucht, welches wir aufgrund Empfehlungen im Internet gefunden haben: OPIA – etwas weiter weg vom Hotel, aber mit einem Taxi sehr günstig zu erreichen. Das Restaurant ist wunderschön gelegen und auch hier fand ich das Ambiente einfach toll. Allerdings war es etwas komisch, dass wir quasi die einzigen Gäste waren. Die unterfordertern Bedienungen haben sich aber noch so gerne als Babysitter angeboten und so konnten wir ein entspanntes Essen geniessen. Die Karte ist auf jeden Fall ausgefallen, das Angebot an veganen oder vegetarischen Gerichten war aber dann doch etwas beschränkt.

Den letzten Abend haben wir uns für das Teppanyaki Restaurant im Hotel entschieden. An einem Tag der Woche gibt es ein All-You-Can-Eat Special und da wir alle Teppanyaki sehr gerne haben und die Mädels sich immer über die Show freuen, war dies für uns die Wahl am Abschlussabend. Insgesamt war das Essen auch lecker, aber es sassen einfach zu viele Leute an einem Grill, so dass alles sehr lange gedauert hat. Wir würden es also mit Kindern nur bedingt empfehlen, zumal die Show auch nicht so spektakulär war, wie wir das aus den USA kennen.

Unsere 4 Tage in Jimbaran gingen schnell vorbei, aber wir würden das Intercontinental für Familien auf jeden Fall empfehlen. 14 Tage muss man dort verbringen wollen, das wäre mir zu eintönig, aber in der Gegend gibt es sicher noch einiges mehr zu entdecken. Wie aber schon erwähnt sind die Restaurants eher teuer, in Canggu haben wir dann nur noch halb soviel gezahlt fürs Znacht.

Canggu war dann die zweite Station unserer Bali-Reise – mehr dazu könnt Ihr hier lesen.

Eure Verena

 

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